Maschinenbau: Cloud-native VDI-Infrastruktur für globale Standorte
Mit Microsoft Azure und Infrastructure as Code löst HORSCH Maschinen SE & Co. KG Latenzprobleme an internationalen Standorten. Skalierbar, resilient und datensicher.
HORSCH Maschinen SE & Co. KG ist ein international tätiger Hersteller von Landmaschinen mit Hauptstandorten in Schwandorf und Landau sowie weiteren Standorten in Brasilien und den USA. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern innovativer Agrartechnik weltweit.

Cloud-native Arbeitsplätze für internationale Standorte
Wer mit sensiblen Konstruktionsdaten arbeitet, kann sich Kompromisse bei Sicherheit und Performance nicht leisten. Für einen international tätigen Maschinenbauer mit Standorten in Deutschland, Brasilien und den USA war genau das die tägliche Realität. Latenzen von bis zu 1.000 Millisekunden bremsten Konstrukteure aus, die Infrastruktur war hardware-gebunden und kaum skalierbar.
Gemeinsam mit der teccle group hat die HORSCH Maschinen SE & Co. KG diesen Spagat gelöst. Auf Basis von Microsoft Azure wurde eine skalierbare, cloud-native VDI-Infrastruktur aufgebaut, die sensible Konstruktionsdaten schützt und internationalen Nutzern gleichzeitig flüssiges, latenzarmes Arbeiten ermöglicht.
Citrix on Azure: Flexibel, sicher, global
Der Kern der Lösung ist eine vollständig in Microsoft Azure gehostete Citrix-Umgebung, die alle Vorteile beider Technologien vereint. Citrix sorgt für eine sichere, zentral verwaltete Bereitstellung von Arbeitsumgebungen. Sensible Konstruktionsdaten verlassen dabei nie das kontrollierte Rechenzentrum, egal von welchem Standort aus zugegriffen wird. Azure liefert die globale Infrastruktur. Die Region East US wurde als geografisch optimaler Zugangspunkt zwischen Deutschland, Brasilien und den USA gewählt, wodurch Latenzen drastisch reduziert wurden.
Die in Azure provisionierten Infrastrukturressourcen wurden vollständig automatisiert über Infrastructure as Code (IaC) mittels Bicep bereitgestellt. Dadurch ist die Umgebung nun standardisiert, versionierbar und jederzeit reproduzierbar. Änderungen können nachvollziehbar umgesetzt und bei Bedarf konsistent auf weitere Umgebungen übertragen werden. Dies reduziert in Zukunft Fehler, erhöht die Transparenz und ermöglicht eine schnelle Bereitstellung oder Wiederherstellung der Infrastruktur. Ein weiterer Pluspunkt ist hierfür die Unabhängigkeit von physischer Hardware und standortunabhängigere Ressourcenplanung.
Das Ergebnis für den Maschinenbauer ist, dass Konstrukteure weltweit nun flüssig und ohne spürbare Verzögerungen arbeiten können. Die Anzahl der VDI-Instanzen lässt sich auf Knopfdruck von 35 auf über 100 skalieren. Support-Tickets sind deutlich zurückgegangen und die Infrastruktur wächst flexibel mit. Ob neue Standorte, veränderte Teamgrößen oder strategische Neuausrichtungen, HORSCH Maschinen SE & Co. KG blickt nun mit einem starken Digitalisierungs-Partner an der Seite in Richtung operationelle Zukunft.
Globale Skalierbarkeit durch moderne Cloud-Infrastruktur

Tobias Herrmann
Head of Global Systems Infrastructure
HORSCH Maschinen SE & Co. KG
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